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MAGENKREBSCHIRURGIE

Bei Magenkrebs (Magenkarzinom) handelt es sich um eine bösartige Tumorerkrankung des Magens. Sie geht meist von den Magensaft-bildenden Drüsenzellen aus. Die Erkrankung wird häufig erst spät erkannt. Je früher Magenkrebs aber entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

 

 Das Magenkarzinom wird nach seiner Bösartigkeit und nach der Ausbreitung der Krebszellen im Magen selbst, sowie in den Lymphknoten oder anderen Organen klassifiziert. Bei Verdacht auf Magenkrebs (etwa aufgrund von blutigem Erbrechen oder Blut im Stuhl-schwarzer Teerstuhl, starker Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit) sollte zunächst eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchgeführt werden.

Im Rahmen der Gastroskopie kann nicht nur der Magen von Innen begutachtet werden, es lassen sich auch Gewebeproben (Biopsien) entnehmen. Diese werden vom Pathologen auf das Vorhandensein von Magenkrebszellen untersucht. Eine Blutuntersuchung kann bei Magenkrebs eine Eisenmangelanämie (Blutarmut aufgrund von Eisenmangel) aufzeigen. Eine Eisenmangelanämie kann jedoch noch zahlreiche weitere Ursachen haben und ist nicht spezifisch für den Magenkrebs.

 

 Im Unterschied zu anderen Krebserkrankungen lässt sich bei Magenkrebs kein geeigneter Tumormarker zur Diagnostik im Blut nachweisen. Die Tumormarker (CEA, CA-19/9 und CA-72/4) werden beim Magenkrebs allein zur Verlaufskontrolle genutzt.

 

 Jeder Tumor Patient, so auch ein Patient mit Magenkrebs wird präoperativ einem Tumorboard vorgestellt. Diesem Gremium gehören zumindest ein Onkologe, aber auch ein Radiologe etc. an. Dabei werden die verschiedenen Therapie Möglichkeiten gemäß internationalen Leitlinien und Standards diskutiert und schließlich ein für den jeweiligen Patienten individuelles Therapiekonzept ev. mit einer prä-oder postoperativen Chemotherapie erstellt.

 

Postoperativ ist die Zufuhr von Vit. B12 notwendig. Um dieses aus der Nahrung aufnehmen zu können braucht der Körper einen in der Magenschleimhaut produzierten Zucker-Eiweiß-Komplex (Intrinsic Factor). Deshalb kommt es nach Magenresektionen in der Regel zu einem Vit.B12 Mangel.

 

 Als neuerer Behandlungsansatz bei nicht mehr radikal operablen Magenkarzinomen kann dabei eine Antikörpertherapie zum Einsatz kommen. Bei etwa 20 Prozent aller Magenkrebs-Patienten finden sich auf der Oberfläche der Krebszellen vermehrt sogenannte HER2-Rezeptoren. Diese sind Andockstellen für Wachstumsfaktoren, die für das Tumorwachstum wichtig sind.  Bei solchen HER2 positiven Magenkarzinomen kann die Gabe von HER2-Antikörpern sinnvoll sein. Diese besetzen die HER2 Rezeptoren, um das Tumorwachstum zu beeinträchtigen. Die Antikörper werden alle 3 Wochen als Infusion verabreicht. Zusätzlich erhalten die Patienten eine Chemotherapie.

Wird der Magenkrebs sehr frühzeitig erkannt, führen wir eine minimalinvasive Operation durch. Dieses Verfahren wird auch Schlüsselloch Operation genannt. Es wird dabei eine teilweise bis vollständige Entfernung des Magens (Magenresektion) durchgeführt. Damit die Nahrungspassage weiterhin möglich ist, wird der verbleibende Magenrest bzw. die Speiseröhre (bei vollständiger Magenentfernung) direkt mit dem Dünndarm verbunden. Wichtig ist aber auch, dass alle für die Absiedelung von Metastasen in Frage kommenden Lymphkontenstationen bei der Operation mit entfernt werden.

 

In manchen Fällen ist der Magenkrebs soweit fortgeschritten, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist. Wir müssen dann manchmal eine Operation durchführen, die die für die Nahrung verlegte Passage wieder herstellt. Dabei führen wir eine sogenannte Gastro-Jejunostomie Operation durch. Bei diesen Patienten werden auch  palliative Maßnahmen versucht, um die Lebenszeit der Patienten zu verlängern.

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