Wenn es juckt und brennt.

REKTOSKOPIE

Bei der Rektoskopie werden die letzten 20 – 30 cm des Darms, der Analkanal und der Enddarm (Rektum), mit einem dünnen, flexiblen Schlauchsystem (Videoendoskop) untersucht.

 

Sollten dabei Schleimhautveränderungen, z.B. Entzündungen festgestellt werden, werden von diesen Gewebeproben (Biopsien) entnommen. Polypen (Schleimhautwucherungen) können ebenso schmerzfrei im Rahmen der Untersuchung entfernt werden.

 

Nach der Untersuchung findet eine ausführliche Besprechung des (vorläufigen) Ergebnisses statt und Sie erhalten einen schriftlichen Befund mit Foto sowie gegebenenfalls eine Therapieempfehlung.

 

Alle Gewebeproben müssen histo-pathologisch analysiert werden. Diese Auswertung nimmt durchschnittlich 4 – 5 Tage in Anspruch. Sie erhalten den histo-pathologischen Befund inklusive Erklärung und gegebenenfalls erforderlichen weiteren Therapiemaßnahmen je nach Wunsch per E-Mail, per Post oder bei einem persönlichen Termin in der Ordination.

 

Alle Befunde werden in der Regel auch an Ihren zuweisenden Hausarzt weitergeleitet.

Sie nehmen zu Hause am Vorabend der Untersuchung sowie kurz bevor Sie in der Ordination kommen je ein Glyzerinzäpfchen 3g (in der Apotheke rezeptfrei erhältlich), um den Stuhldrang zu forcieren und den Enddarm zu entleeren.

 

Sie müssen nicht nüchtern sein.

 

Da die Rektoskopie in der Regel nicht schmerzhaft ist, ist üblicherweise keine Sedierung erforderlich.

 

Sollten Sie blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Thrombo-Ass®, Marcoumar,..) einnehmen, geben Sie dies bitte unbedingt im Rahmen des Aufklärungsgesprächs vor der Untersuchung bekannt.

Die Rektoskopie dauert durchschnittlich 5 – 10 Minuten.

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